Die Grundidee besteht darin, das eigene Blut mit einem therapeutischen Reiz – etwa medizinischem Ozon – zu konfrontieren und es dadurch zu „trainieren". Das behandelte Blut trägt die Information dieses Reizes zurück in den Körper und löst dort eine Kaskade positiver Reaktionen aus: von der Immunmodulation bis hin zur verbesserten Zellatmung.
Die Große Eigenblutbehandlung mit Ozon – auch Major Autohemotherapy (MAH) genannt – ist das Kernstück unserer blut-basierten Therapien und ein seit Jahrzehnten bewährtes, sicheres Verfahren.
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Entnahme
Eine definierte Menge venösen Blutes (üblicherweise 50–150 ml) wird in eine sterile Vakuumflasche entnommen.
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Anreicherung
Das Blut wird mit einem exakt dosierten Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und vorsichtig verschüttelt.
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Rückführung
Anschließend wird es Ihnen als Infusion direkt wieder zugeführt.
Ozon wirkt als kurzzeitiger, positiver Stressreiz (Hormesis) und regt die Zellen an, ihre eigenen antioxidativen Schutzsysteme (z. B. Glutathion) hochzuregulieren – der Körper wird widerstandsfähiger gegen oxidativen Stress.
Ozon wirkt ausgleichend: Überaktive Immunreaktionen (z. B. bei Autoimmunerkrankungen) können gedämpft, ein schwaches Immunsystem gezielt aktiviert werden.
Die Fließeigenschaften des Blutes und die Sauerstoffabgabe der roten Blutkörperchen verbessern sich – das gesamte Gewebe wird besser versorgt.
Medizinisches Ozon wirkt direkt gegen viele Viren, Bakterien und Pilze, ohne Resistenzen zu erzeugen.
Die Ozon-Eigenbluttherapie eignet sich für ein breites Spektrum an Beschwerden – von chronischen Erkrankungen bis zur allgemeinen Prävention.
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